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UUID-Generator

Eine UUID ist eine 128-Bit-Kennung im 8-4-4-4-12-Format. Standard hier ist Version 7 (Unix-Millisekunden plus Zufall, RFC 9562). Version 4 ist reiner Zufall. Beides eignet sich als ID in Datenbanken — nicht als Geheimnis, Token oder Passwort.

v7 ist voreingestellt (Zeit + Zufall). v4 ist nur Zufall. Beides sind Kennungen, keine Geheimnisse.

UUID erscheint nach dem Laden im Browser.

Worum geht es?

Eine UUID ist eine 128-Bit-Kennung im 8-4-4-4-12-Format. Sie identifiziert Datensätze, Geräte oder Jobs — sie authentifiziert niemanden. Wer eine UUID als Session-Geheimnis in die URL legt, verwechselt Identifikator und Secret.

Standard hier ist Version 7 (RFC 9562): Unix-Millisekunden plus Zufall. Neuere IDs sortieren grob nach Zeit, das hilft in Datenbank-Indizes. Version 4 ist reiner Zufall ohne Zeit und bleibt optional für Systeme, die ausdrücklich v4 erwarten.

Erzeugung nur in diesem Tab mit crypto.getRandomValues. Keine UUID-API, kein Log. Für Passwörter den Passwort-Generator nutzen.

Formel

  • v7: 48 Bit Unix-ms + Version 7 + Variante 10 + Zufall (RFC 9562)
  • v4: 122 Bit Zufall + Version 4 + Variante 10
  • Anzeige: 8-4-4-4-12 hex, Kleinbuchstaben

Beispielrechnung

Eine v7-ID

Eingabe
Version 7, einmal erzeugen
Rechenweg
  1. Millisekunden des Geräts in die oberen Bits
  2. Zufall auffüllen, Version- und Varianten-Nibble setzen
Ergebnis
Eine zeitgeordnete UUID — weiterhin kein Geheimnis

v4 ohne Zeit

Eingabe
Version 4 wählen
Rechenweg
  1. 16 Zufallsbytes
  2. Nibble 4 und Variante 10 setzen
Ergebnis
Zufalls-UUID, nicht nach Erzeugungszeit sortierbar

Gut zu wissen

  • UUIDs sind öffentlich sichtbare Schlüssel, keine Passwörter.
  • v7 hängt an der Uhr Ihres Geräts; eine falsche Systemzeit ändert die Sortierung.
  • Kollisionswahrscheinlichkeit ist praktisch vernachlässigbar, aber nicht „unmöglich“ im mathematischen Sinn.
  • Kein UUIDv1 mit MAC-Adresse in diesem Stand.

So funktioniert der Rechner

  1. 1. Version 7

    Die ersten 48 Bit sind die Unix-Zeit in Millisekunden. Danach Version 7, RFC-Variante 10 und Zufall aus crypto.getRandomValues. Neuere IDs sortieren grob nach Zeit.

  2. 2. Version 4

    16 Zufallsbytes, Version-Nibble 4, Variante 10. Keine Zeitinformation.

  3. 3. Kein Geheimnis

    UUIDs sind öffentlich sichtbare Schlüssel, keine Passwörter. Wer Geheimnisse braucht, nutzt den Passwort-Generator.

Häufige Fragen

Warum ist v7 der Standard?

v7 enthält die Erzeugungszeit und lässt sich in Datenbanken besser sortieren als v4. v4 bleibt optional für Systeme, die ausdrücklich Zufalls-UUIDs erwarten. Beide sind Kennungen, keine Geheimnisse.

Ist eine UUID ein Geheimnis?

Nein. Sie identifiziert Datensätze, sie authentifiziert niemanden. Nicht in URLs als Session-Token missbrauchen, wenn das Geheimhalten die Sicherheit tragen soll. Dafür den Passwort-Generator.

Geht die UUID an einen Server?

Nein. Erzeugung nur in diesem Tab. Die Uhrzeit für v7 kommt von Ihrem Gerät. KlarTools speichert die IDs nicht.

Kann ich v1 oder v5 erzeugen?

In diesem Stand nein. Nur v7 (Standard) und v4. MAC-basierte v1 wäre zudem ein Privacy-Thema, das wir hier nicht anbieten.

Sind UUIDs einzigartig genug für Primärschlüssel?

Für typische Anwendungen ja, das ist ihr Zweck. Eine Garantie „nie eine Kollision“ gibt kein Generator. Verteilen Sie keine UUIDs als Passwörter, nur weil sie lang aussehen.

  • JSON formatieren Pretty-Print oder Minify im Browser. Fehlerhinweis bei ungültigem JSON.
  • Passwort-Generator Zufallspasswort lokal erzeugen. Länge und Zeichensätze wählbar.
  • Farbcode-Umrechner HEX, RGB, HSL und CMYK live, Vorschau, Kopieren und WCAG-Kontrast gegen Weiß und Schwarz.